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laserTrance ist eine Form der elektronischen Tanzmusik, die sich in den 1990er Jahren vom härteren Rave abspaltete und sich mehr nach den der Harmonik entsprechenden Akkorden und Melodien bei einem Tempo von rund 125−145 BPM richtet. Gemeint sind hier insbesondere lange beruhigende Sphären und Layer, die in den ersten drei Entstehungsjahren zum wesentlichen Merkmal von Trance wurden, sodass es sich sowohl vom Rave (schnelle, impulsive Geräuschkombinationen) als auch vom Acid Techno (mit dem Roland TB-303 produziert) entscheidend abhebt. Mit dieser Entwicklungsphase kam man auch von der Songstruktur des Raves weg und entwickelte für Trance andere Songstruktur mit anderem Spannungsverlauf und Rhythmen. Trance ist prinzipiell eng mit Ambient verwandt, jedoch meist rhythmusorientierter und tanzbarer.
Der Grundrhythmus steht im Vier-Viertel-Takt, in der Regel wird jedes Viertel durch eine Bassdrum betont. Ergänzende Elemente sind Hi-Hats (auf den Und-Zählzeiten) und Snares/Handclaps (meist auf den Zählzeiten 2 und 4). Im Gegensatz zu Techno folgen Trance-Produktionen der Harmonik. Dabei werden eher Moll-Grundtonarten verwendet, manchmal sogar nur Quint-Oktav-Klänge. Das Harmonieschema ist eher einfach strukturiert; Erweiterungen wie Quartvorhalte, Sexten, Septimen oder Nonen werden zusätzlich verwendet, aber schnell aufgelöst und nicht als Dissonanzen stehengelassen oder weitergeführt. Die Harmonien bestehen typischerweise aus tragenden Synthesizer-Akkorden (oft als Arpeggio) und höheren Melodie-Sequenzen. Besonders die Synthesizer-Wellenform SuperSaw ist in der Trancemusik von großer Bedeutung. Die Harmoniefolgen werden immer wieder wiederholt, so entsteht eine monotone Sphäre, in die der Hörer sich fallen lassen kann (Trance). Heute sind auch die Harmoniefolgen, Sequenzen, Sphären oder die Effekte nicht mehr nur im Loop (wiederholendes Musikstückchen), sondern variieren im Verlauf des Songs. Somit variiert auch der Spannungsverlauf sowie die emotionale Deutung. In den 1990er Jahren wurde für Basslinien häufig auch der Roland TB-303 eingesetzt, überwiegend beim Acid Techno.

Schon vor den 1990er-Jahren wurde Trance in England von The KLF ins Leben gerufen, die ihre Stilrichtung immixer Original von What Time is Love aus dem Jahr 1988 und Last Train to Trancentral aus dem Jahr 1989 „Pure Trance“ nannten, was zur damaligen Zeit eine völlig neue Musikrichtung war, die Acid Techno und House ergänzte. Trance hat sich danach als musikalische Stilrichtung zu Beginn der 90er-Jahren vor allem in Deutschland entwickelt und durchgesetzt, gegen Mitte bis Ende des Jahrzehnts auch wieder in England und den Niederlanden. Der eigentliche Trance war zu dieser Zeit bestimmt durch eine ganze Reihe populärer deutscher Künstler und Produzenten.

laser2Entwickelt hat sich Trance aus der Musikrichtung Acid House und später auch Techno. Trance ist jedoch sehr viel melodischer und besticht durch vielfältige Effekte und Klänge aus den verschiedensten Musikrichtungen.
In der Anfangszeit waren an der Entwicklung die Produzenten des Berliner Labels MFS mit Produzenten wie Cosmic Baby, Paul van Dyk und Mijk van Dijk sowie das Frankfurter Label Eye Q Records rund um den Star-DJ Sven Väth mit Ralf Hildenbeutel, Stevie B-Zet und Matthias Hoffmann (A.C. Boutsen) maßgebend beteiligt. Ihre Projekte hatten unterschiedliche Namen, unter anderem Cygnus X, Odyssee of Noises oder Earth Nation. Die Veröffentlichungen erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit. In Berlin gehörten Cosmic Baby, Kid Paul und Paul van Dyk, in Frankfurt Technoclub-Gründer Talla 2XLC und DJ Dag zu den erfolgreichsten Vertretern.

Ab dem Jahr 1996/1997 nahm das Interesse an Trance innerhalb des deutschsprachigen Raumes stark ab und konzentrierte sich auf einige wenige Charterfolge, wie zum Beispiel Children (Robert Miles) oder Seven Days And One Week (B.B.E.). Dagegen entwickelte sich Ende der 1990er-Jahre in den Niederlanden und in England eine eigene Trance-Kultur mit eigenen Persönlichkeiten wie Tiësto, Armin van Buuren, Ferry Corsten, Sasha, Above & Beyond und Paul Oakenfold.

Quelle: Wikipedia

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